Ein Ausflug in die Geschichte:

Jedes Zimmer der Pension hat einen individuellen Namen, zum Beispiel Karolina, Johanna, Gilberta oder Georgia. Traditionsbehaftete Namen, denn so hießen die Oberinnen der Armen Schulschwestern, die 102 Jahre lang, von 1858 bis 1961 segensreich in der Moosgemeinde wirkten. Sie unterrichteten nicht nur die Mädchen, sondern betrieben auch eine Kinderbewahranstalt – wie damals Kindertagesstätten genannt wurden – Schulspeisung, Sonntags- und Hauswirtschaftsschule, sowie im Winter eine Armenbeschäftigungsanstalt. Mit der Klosterwirtschaft direkt haben sie zwar nichts zu tun, doch wohnten die Armen Schulschwestern immerhin zehn Jahre lang in der Nachbarschaft.

Das später Kloster genannte Gebäude, zu dem von Anfang an auch eine Gastwirtschaft gehörte, ist 1858 erbaut worden und wurde 1898 von den Ursberger Schwestern der St. Josefs Kongregation erworben, die bereits 1897 die Korbfabrik übernommen hatten. Der Hl. Joseph über der Eingangstür der Wirtschaft erinnert noch daran. Die Ursberger betrieben die Korbfabrik bis 1920 und verließen dann Karlshuld.